Oktober 2017 

philosophie Magazin

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Pragmatisch. Praktisch. Gut?

Menschen als Pragmatiker zu bezeichnen, ist ein zwiespältiges Lob. Das gilt im Alltag, derzeit aber besonders in der Politik. Pragmatismus gehört zu den Kardinaltugenden unserer Epoche. Doch zugleich impliziert er Ideenarmut und Prinzipienlosigkeit. Besonders in Deutschland besitzt die aus den USA stammende Denktradition ein zweifelhaftes Image. Sie gilt als rein zweckorientiert, theoriefern und allzu marktkonform. Dabei ist der Pragmatismus eine philosophische Bewegung, der es vor allem um eines ging: eine radikale Erneuerung der liberalen Demokratie. Und heute?

Mit Impulsen von unter anderem  Martin Duru, Cédric Enjalbert, Rebecca Angelini, Sami Pihlström, Giovanni Leghissa sowie einem Interview mit Michael Hampe